Zu Besuch bei Tim Mälzer in der Bullerei 08.12.2017


Bei unserem Hamburg-Besuch ließen wir es uns natürlich nicht nehmen, die Bullerei zu besuchen.
Tim Mälzer ist ja bekannt für seine (wie er ja selber sagt) große Fresse und dass ihm die Feinmotorik nicht so liegt, wissen ja auch viele. Was wird uns wohl erwarten, dass war die große Frage! Einige Kritiken hatte ich bereits im Internet gelesen und diese waren wirklich sehr widersprüchlich. Dann lassen wir uns mal überraschen!

Von außen ein großer Backsteinbau, schön beleuchtet und was wir durch die Fenster sehen konnten, auch gut besucht. Also nichts wie rein!

Empfangen wurden wir sehr freundlich und umgehend zu unserem Tisch begleitet. Vom ersten Augenblick an wurden wir sehr aufmerksam aber nicht aufdringlich umsorgt.  Besonders unsere 4jährige Tochter war der Star, ihr wurden gleich Stifte und Malvorlagen gebracht, was ihr extrem gut gefallen hat.

Die Atmosphäre des Restaurants ist wirklich besonders! Man muss es erstmal wirken lassen, es ist durchaus sehr speziell. Absolut nicht steif, wie es bei Sterne-Restaurants oft üblich ist. Als Gast fühlt man sich total ungezwungen und locker, der Service ist im Umgang mit den Gästen auch sehr offen, was extrem gut in die Umgebung passt. Auch wenn das Personal legere wirkt, so merkt man aber sofort,  dass alle wirklich gut geschult sind und über entsprechendes Fachwissen verfügen. Ich habe das als äußerst angenehm empfunden.

Die Speisekarte ist überschaubar und sehr abwechslungsreich, ganz nach meinem Geschmack.

Wir haben uns für das Karree vom Iberico Schwein entschieden und die butterweich geschmorte Schulter vom Ochsen. Beides sensationell zubereitet. Meine Tochter hat alleine fast den ganzen Ochsen verputzt, vom Iberico Schwein waren meine Frau und ich hin und weg! An dieser Stelle ein ganz großes Lob an die Küche!

Dieses Restaurant ist wirklich etwas Besonderes! Hut ab Herr Mälzer, für dieses tolle Konzept!

Das Einzige was ich wirklich sehr bedaure, ist das die Bullerei so weit von unserem Zuhause entfernt ist, sonst wären wir jetzt Dauergäste! Wir werden aber auf jeden Fall wieder kommen!

Vielen Dank an das gesamte Team der Bullerei für diesen sensationellen Abend!

Sommer, Sonne, Tramezzini! Im Rezept-Wettbewerb 15.06.2017

Diese kleinen Köstlichkeiten findet man leider nur in Italien an jeder Straßenecke. In ihren unzähligen Variationen sind sie perfekt geeignet als kleiner Snack für unterwegs als Vorspeise oder Mittagessen.

Für den Rezept-Wettbewerb „Kräuter machen Laune“  von www.talu.de habe ich eine ganz besondere Variante dem Motto entsprechend kreiert.

Im Sous Vide Garer gegarte, unglaublich zarte und schmackhafte Hähnchenbrust vereint sich mit selbst zubereiteter Mayonnaise, welche mit herrlich frischen Kräutern verfeinert ist. Ein absoluter sommerlicher Gaumenschmaus!

Natürlich habe ich das Rezept für euch hier: Tramezzini mit Sous Vide Hähnchen und Kräuter-Mayonnaise

Wenn Euch der Rezept-Wettbewerb interessiert, dann schaut doch hier einmal vorbei: https://www.talu.de/kraeuter/

31.01.2017

Wie ihr sicherlich bei meinem neuesten Video „Pesto Verde“ gesehen habt, verwende ich seit Kurzem einen Standmixer. Meine Erfahrung mit dem Braun Standmixer JB 5160 möchte ich gerne mit euch teilen.

Ich habe mich für das Gerät entschlossen, da mir das Design sehr gut gefällt, er unterschiedliche Programmmöglichkeiten bietet und nicht zuletzt eine einfache Handhabung besitzt.

Das Design:
Das ist, wie in vielen Dingen, Geschmackssache. Da meine Küche und auch alle anderen Geräte, die ich verwende, weiß sind, musste natürlich auch der Braun JB 5160 Identity Collection in weiß sein. Die Verarbeitung wirkt sehr hochwertig und der Becher ist aus Glas, was mir persönlich sehr wichtig war.

Voreingestellte Programm-Möglichkeiten:
Dieser  Standmixer besitzt 11 Geschwindigkeits- und Impulsstufen und ist mit folgenden voreingestellten Programmen ausgestattet:  Ice-Crashen (Intervall-Mixen), einem Suppenprogramm und einem Impuls-Programm. Während man ein Programm auswählt blinkt ein grüner Leuchtring um die Starttaste, was die Bedienung selbsterklärend macht. Das Mixgut wird dann mit verschiedenen Intensitäten und Intervallen eine bestimmte Zeit gemixt. Während des Mixvorgangs leuchtet der Ring dauerhaft. Bei der Zubereitung der Pesto habe ich mich für das Intervall-Mixen entschieden, da sich die Zutaten durch das Intervall (An-/Aus) nicht so stark erhitzen, wie beim durchgängigen Mixen. Das Ergebnis war sehr gut; da ich die Pesto noch etwas grober haben wollte. Allerdings dauerte das Mixen mit dieser Funktion etwas länger, als ich erwartet hatte.

Zur Handhabung: Was mir sehr gut an dem Mixer gef ällt ist der sehr feste Stand,da er nicht nur auf Saugnäpfen steht sondern der gesamte Boden mit einem rutschfesten Ring versehen ist.

Dadurch verrutscht er nicht und kippt auch nicht um. Der Deckel des Glases sitzt fest, was dafür sorgt, dass sich der Deckel nicht ungewollt während des Betriebes öffnen kann. Die Festigkeit des Deckels ist allerdings auch ein kleines Manko, da er sich auch nur sehr schwer öffnen lässt.

Bisher habe ich den Mixer überwiegend für Pesto und Frucht-Smoothies verwendet und war mit dem Ergebnis sehr zufrieden.

Einen direkten Vergleich zu anderen Standmixern findet Ihr auf: http://www.standmixertests.net

 
Dry Aged Beef, selbst gemacht

28.09.2016

Dry Aging (Trockenreifung) ist in aller Munde und absolut im Trend, welchen ich natürlich ausprobieren muss. Der Wasserverlust, der beim Dry Aging entsteht kann bis zu 30% betragen und intensiviert den Fleischgeschmack und das Aroma. Das Fleisch wird besonders zart und mürbe.

Ich habe für meinen Dry Aging Test die Membran-Reife-Beutel von 55grad.biz verwendet. Das Set Membran-Reifebeutel Größe M ist perfekt von der Größe und hat alle Erwartungen erfüllt. Der Preis für das Set (5 Beutel) liegt bei 15,95 Euro zuzüglich Versand. Diese Beutel bestehen aus einer semipermeablen Membran, was bedeutet, dass der Beutel wasserdampfdurchlässig ist, jedoch keine negativen Einflüsse von außen durch lässt.

Das Fleisch sollte natürlich von sehr guter Qualität sein! Besonders geeignet zum Dry Aging sind Stücke vom Roastbeef oder RibEye, welche noch nicht abgehangen wurden. Ich habe mich für ein fein marmoriertes RibEye von der Färse aus Deutschland entschieden mit einem  Ausgangsgewicht von 2,395 kg.

Zum Vakuumieren habe ich mein Vac-Star easy PRO bei Vakuumieren auf Stufe 3 und bei Temperatur auf Stufe 4 gestellt. Das ergibt eine saubere Schweißnaht und der Beutel liegt sehr gut am Fleisch an.
Es ist nicht so wichtig, dass der Beutel absolut dicht ist. Wichtig ist, dass er sehr gut am Fleisch anliegt. Zur Sicherheit könnt ihr auch noch eine zweite Schweißnaht machen.


Das Fleisch gibt man feucht in den Beutel, es soll keinesfalls abgetupft werden, da die Feuchtigkeit dafür sorgt, dass sich das Fleisch mit dem Reifebeutel verbindet. Das Fleisch sollte auch nicht  pariert werden. Lasst es wie es ist, denn die äußere Kruste wird später entfernt.
Nach dem Vakuumieren des Fleisches, habe ich es im Kühlschrank auf einem Abtropfgitter (so kommt rundum Luft an das Fleisch) bei einer Temperatur von 4-6 Grad Celsius drei Wochen reifen lassen.



Nachdem ich die dunkle Kruste runtergeschnitten habe, konnte ich erleichtert feststellen, dass das Fleisch keineswegs vergammelt ist. Das Fleisch hat in der Tat eine deutlich festere Konsistenz bekommen und eine intensive dunkelrote Farbe. Genau so stelle ich mir perfekt gereiftes Fleisch vor.

Die Steaks habe ich mit einer Stärke von 5 cm geschnitten und nochmals vakuumiert. Danach ging es in das Sous Vide Bad bei 50° Celsius für zwei Stunden zum Vorgaren. Danach auf den Grill - von jeder Seite 2 Minuten – fertig war das Dry Aged Steak.

Alternativ kann man die Steaks auch in den Backofen bei 120 Grad auf 50 Grad Kerntemperatur kommen lassen und anschließend auf den heißen Grill legen.

Das Fleisch war butterzart und beim Anschnitt ist kein Saft ausgetreten. Der Geschmack der Steaks ist deutlich intensiver und unglaublich lecker! Das Fleisch hat ein leicht buttrig-nussiges Aroma und zergeht auf der Zunge. Ein absoluter Hochgenuss!

Reisebericht über das Strandhotel Seehof am Brombachsee 06.09.2016
 

Direkt am Brombachsee liegt dieses schöne Strandhotel Seehof, nur wenige Schritte vom Strand des Brombachsees entfernt. Der ideale Ort für Familien und erholungsbedürftige. Das tolle Panorama, welches man von der Terrasse des Hotels hat, lässt sofort Urlaubsfeeling aufkommen.

Wir wurden im Hotel Seehof sehr herzlich empfangen und fühlten uns ab dem ersten Moment willkommen!

Das geräumige Zimmer mit Balkon hat uns sehr gut gefallen, es ist alles sehr sauber und schön eingerichtet. Abgerundet wird das Zimmer durch ein großzügiges Badezimmer, Flat TV und einer gut bestückten Minibar. Hier spürt man sofort, dass hier das Herz beim Gast ist. WLan ist natürlich kostenlos und überall verfügbar.

Das gesamte Personal ist sehr freundlich und hilfsbereit. Toll!

Im Spa haben wir einen schönen Pool mit 29° Wassertemperatur und einen großen Whirlpool entdeckt. Alles sehr sauber und für unsere Kleine ein Traum. Es gibt noch einen Saunabereich, welcher abgetrennt ist. Hier findet man eine Finnische 90° Sauna, eine 60° Bio-Sauna, ein Dampfbad und noch einiges mehr.

Im Á la Carte Restaurant hatten wir einen Tisch reserviert, was man auf jeden Fall vorher tun sollte, da die Nachfrage sehr groß ist. Auch hier fühlten wir uns sehr willkommen, um unsere Tochter hat man sich rührend gekümmert. Es wurden sofort Malstifte und Papier geholt und unsere kleine Prinzessin war in ihrem Element.

Die Speisenkarte bietet eine überschaubare Auswahl an sehr guten Gerichten, ich habe mich über die Dry Aged Steaks gefreut! Alle Speisen waren hervorragend, was mich wirklich aber wirklich beeindruckt hat, waren die Kindergerichte. Jedes Gericht, welches wir für unsere Tochter bestellt hatten, war frisch und lecker zubereitet. Man hat gesehen und geschmeckt, dass die Saucen selber gemacht waren, das Fleisch war auf den Punkt gegart und die Spätzle hausgemacht, sogar die Teller waren schön angerichtet. So etwas gibt es leider extrem selten und dafür ein ganz großes Kompliment an die Küche!

Ein reichhaltiges Frühstücksbuffet lässt keine Wünsche offen, verleitet aber zum Überfressen. Hier ist etwas Disziplin gefordert.

Wir hatten ein rundum wunderschönes Wochenende im Strandhotel Seehof und kommen auf jeden Fall sehr gerne wieder!